CeBIT 2017: Windcloud Interview – Das echte grüne Rechenzentrum

Auf der CeBIT 2017 hatten wir die Ehre ein exklusives Interview mit einem der Founder von Deutschlands ersten grünen Rechenzentrum führen zu dürfen.
Das ein Rechenzentrum auch wirklich grün sein kann, hat uns die Windcloud GmbH bewiesen. Was das ganze mit Nordfriesland und Laserschafe zu tun hat könnt ihr in unserem Video sehen.

Was uns ebenfalls beeindruckt ist die Firmenphilosophie die schon zeigt was man erreichen möchte.

„Das Internet in eine nachhaltige Zukunft führen“

Karl Rabe – Founder

Die Infrastruktur

Das gesamte Rechenzentrum ist redundant angebunden, sowohl die Netzwerk Anbindung wie auch die Stromversorgung.
Während der Strom überwiegend aus Windenergie erzeugt wird, kommt als Absicherung nicht nur ein, sondern gleich zwei Biogasanlagen in Frage.
Und für diese Überbrückung gibt es auch noch einmal einen Hybrid Speicher (vermutlich Blei-Gel und Lithium Ionen Akkus).
Ebenfalls wird auch die Abwärme wiederverwertet. Doch im Gegensatz zu innerstädtischen Rechenzentren wird hier die Abwärme für diverse Farmen und Bauernhöfe genutzt.
Also die direkte Einspeisung in die Landwirtschaft was unseren Bauern sehr zu gute kommt.

Wie man in der nachfolgenden Skizze sehen kann ist die Infrastruktur schlicht, aber dennoch gut.

Preisgestaltung

Die Regenerative Energie beeinflusst aber nicht nur die Strom Gewinnung, sondern auch den Preis. Wer nun mit überzogenen Preisen rechnet, wird enttäuscht.
Denn trotz Alternative Energien ist der Preis überschaubar. Natürlich kann man hier nicht mit Discountern vergleichen, doch die Angebote lassen sich sehen.
Wer ein Colocation betreiben möchte wird umso mehr erfreut sein, das die KWH nur 15 Cent kostet. Theoretisch ginge das noch niedriger, doch die GmbH muss noch wachsen und gedeihen.

Bei 15 Cent könnte es auch für den einen oder anderen Miner interessan aussehen.

Anbindung

Die meisten Server werden nur mit 100 Mbit angeboten, jedoch dann gleich redundant was man sonst nirgends hat.
Das gesamte Rechenzentrum ist über ein Peering mit diversen Anbietern mit mehr als 100 Gbit angebunden.

Sicherheit & Datenschutz
Durch den Standort in Deutschland und die direkte Anbindung an die Deutschen Knoten, kann man hier dem deutschen und wesentlich strengeren Datenschutz Regeln folgen.
Auch das Rechenzentrum selbst soll nach und nach besser gesichert werden um so den höchsten Anrsprüchen zu genügen.

Fazit:

Das Interview mit Windcloud hat uns sehr gefallen und uns überzeugt. Wir freuen uns schon darauf sie nächstes Jahr wieder zu sehen und zu erfahren was sich so alles in dem Jahr getan hat.
Ein Blick zu auf Windcloud lohnt sich auf jeden Fall.

Über S. Selinger (Huskynarr) 29 Artikel

2015 gründete ich zusammen mit den aktuellen Mitautoren das Newsportal „Computerblog.info“. Von Kleinauf im IT Wesen bin ich heute technischer Ansprechpartner von unzähligen Portalen und verbringe meine Freizeit damit die neusten Trends zu verfolgen und zu testen.

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